Zweijährige Fachschule Technik-Fachrichtung Bautechnik - Schwerpunkt Tiefbau

Tiefbautechniker/innen wirken an der Planung und Ausführung von Bauwerken zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie des Straßenbaus mit. Sie sind sowohl bei Neubauten als auch bei der Unterhaltung, Sanierung, Erweiterung oder dem Umbau von Bestandsobjekten beteiligt.
Tiefbautechniker/innen werden in den folgenden Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen eingesetzt: Entwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Kalkulation, Bauleitung und Bau-überwachung, Objektbetreuung, Sanierung und Instandhaltung.

Zugangsvoraussetzungen

Bewerber/innen müssen über eine abgeschlossene Berufsausbildung im Berufsfeld Bautechnik und eine daran anschließende, mindestens einjährige entsprechende Berufstätigkeit verfügen.

Unterricht

Die Ausbildung erfolgt in Vollzeitform und dauert 22 Monate. Die Unterrichtszeit beträgt im Durchschnitt ca. 33 Unterrichtsstunden pro Woche, verteilt auf 5 Unterrichtstage.
Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich erfolgt nach Lernfeldern, die sich an konkreten Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen der beruflichen Praxis orientieren. Dabei steht eine projektorientierte Lern- und Arbeitsweise im Vordergrund.
Die Organisation des Unterrichts folgt dem amtlichen Lehrplan mit dazugehöriger Stundentafel (siehe Downloads).

Prüfungen und Zusatzqualifikationen

Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Diese besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.
Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung kann ein halbes Jahr später eine Ergänzungsprüfung im Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau absolviert werden.
Die erfolgreiche Teilnahme in dem Wahlpflichtfach Mathematik befähigt zum Erwerb der Fachhochschulreife. Diese wird auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen.
Nach erfolgreicher Teilnahme in den Fächern Berufs- und Arbeitspädagogik I und II kann die Ausbildereignungsprüfung (Teil IV der Meisterprüfung) abgelegt werden.

Anmeldung

Der nächste Lehrgang beginnt am 16.08.2019. Die Anmeldefrist endet am 15.02.2019. Danach können Anmeldungen nur angenommen werden, wenn noch freie Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Folgende Unterlagen sind einzureichen:
• ausgefülltes Anmeldeformular
• tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
• Berufsschulabschlusszeugnis
• Gesellen- bzw. Facharbeiterbrief
• Nachweis über eine mindestens einjährige berufliche Tätigkeit

Kosten und Förderung

Es ist lediglich eine Materialpauschale (Laborgebühr) in Höhe von 50,00 Euro pro Schulhalbjahr zu entrichten.
Eine Förderung der Ausbildung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz möglich („Aufstiegs-BAföG“).
Die Fachschule ist zertifiziert nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) und verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001. Damit ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit möglich („Bildungsgutschein“).