Zweijährige Fachschule Technik - Fachrichtung Bautechnik - Schwerpunkt Betonbau

Betonbautechniker/innen wirken an der Planung und Ausführung von Bauwerken für den Wohnungsbau sowie für die öffentliche, gewerbliche oder industrielle Nutzung in Beton- und Stahlbetonausführung mit. Sie sind sowohl bei Neubauten als auch bei der Unterhaltung, Sanierung, Erweiterung oder dem Umbau von Bestandsobjekten beteiligt.
Betonbautechniker/innen werden in den folgenden Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen eingesetzt: Entwurfs- und Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Kalkulation sowie Bauleitung und Bauüberwachung, Objektbetreuung, Sanierung und Instandhaltung.

Zugangsvoraussetzungen

Bewerber/innen müssen über eine abgeschlossene Berufsausbildung im Berufsfeld Bautechnik und eine daran anschließende, mindestens einjährige entsprechende Berufstätigkeit verfügen.

Unterricht

Eine Weiterbildung zum Betonbautechniker ist an der Philipp-Holzmann-Schule nur in Form einer Ergänzungsausbildung möglich. Diese kann nach der Weiterbildung zum/zur Hochbautechniker/in (siehe dort) absolviert werden.
Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich erfolgt nach Lernfeldern, die sich an konkreten Aufgaben- und Tätigkeitsbereichen der beruflichen Praxis orientieren. Dabei steht eine projektorientierte Lern- und Arbeitsweise im Vordergrund.
Die Organisation des Unterrichts folgt dem amtlichen Lehrplan mit dazugehöriger Stundentafel (siehe Downloads).

Prüfungen

Die Ergänzungsausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung (Ergänzungsprüfung). Diese findet in der Regel ein halbes Jahr nach der Abschlussprüfung zum/zur Hochbautechniker/in (siehe dort) statt und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt zunächst im Schwerpunkt Hochbau (siehe dort), da eine Ergänzungsausbildung zum/zur Betonbautechniker/in nur in Kombination mit dem Schwerpunkt Hochbau möglich ist. Erst nach dem Einschulungstermin erfolgt dann die Anmeldung für den Schwerpunkt Betonbau. Hinsichtlich der Bewerbung für den Schwerpunkt Betonbau gelten daher die Festlegungen im Schwerpunkt Hochbau.

Kosten und Förderung

Es ist lediglich eine Materialpauschale (Laborgebühr) in Höhe von 50,00 Euro pro Schulhalbjahr zu entrichten.
Eine Förderung der Ausbildung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz möglich („Aufstiegs-BAföG“).
Die Fachschule ist zertifiziert nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) und verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001. Damit ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit möglich („Bildungsgutschein“).