2.1. Schulgrundsätze (Status: GK-Beschluss)
1 Wir bieten allen Schülern und Schülerinnen die bestmögliche Schulbildung und Abschlussqualifikation.
Wir bieten allen Schülern und Schülerinnen eine fachlich fundierte Ausbildung durch ein vielfältiges, differenziertes schulisches Angebot. Wir respektieren und berücksichtigen ihre individuellen Lernvoraussetzungen und Erfahrungen. Im Rahmen einer Persönlichkeitsentwicklung verstehen wir Schule nicht nur als ein Ort der Vermittlung von Wissen. Es geht uns genauso um die Hinführung zum selbstständigen Lernen und zu einer positiven Arbeitshaltung, um die Bildung der Sinne, der Gefühle, um körperliche Geschicklichkeit, um Ausdrucksfähigkeit sowie Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit.
Wir Lehrerinnen und Lehrer der Philipp-Holzmann-Schule nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teil.
2. Wir fördern soziales Lernen
Wir pflegen pädagogische Formen in unserer Arbeit, die den sozialen und verantwortungsbewussten Umgang mit- und untereinander ermöglichen. Wir unterstützen und bestärken die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, toleranten, kontaktfreudigen und weltoffenen Menschen.
Wir erziehen zu einem rücksichtsvollen, gewaltfreien und kritischem Umgang miteinander, was die Fähigkeit zur Selbstkritik einschließt.
Wir fördern persönliches und gesellschaftliches Engagement sowie das Verständnis für unsere Umwelt bei Schülern und Lehrern.
3. Wir schaffen Raum für Kreativität und praxisnahes, selbständiges Lernen.
Wir entwickeln offene Unterrichtsformen wie selbständiges, eigen-verantwortliches sowie fächerübergreifendes und projektorientiertes Lernen und Arbeiten mit fachbezogenen Inhalten.
Wir fördern bei unseren Schülern bzw. Auszubildenden und Lehrern die Teamfähigkeit.
Im Umgang mit Maschinen und Werkzeugen erwarten wir Umsicht und Selbstdisziplin.
4. Wir verstehen uns als eine offene Schule, als eine Stätte der Begegnung
Wir arbeiten mit Schülern, Eltern mit überbetrieblichen Ausbildungsstellen, mit Betrieben, Institutionen, Verbänden und zuständigen Kammern zusammen.
Wir fördern Kontakte und Partnerschaften mit Schulen im In- und Ausland.
Wir entwickeln unsere Schule als Fortbildungsstätte der Erwachsenenbildung in der Rhein-Main Region.
Unsere Schule schafft damit Voraussetzungen für ein lebensnahes Lernen und Arbeiten.
Wir pflegen und fördern den Kontakt zu allgemein bildenden Schulen, um bei Berufswahlentscheidungen Hilfen zu geben.
5. Wir verbinden mit Führung und Steuerung vor allem die Prinzipien Kooperation, Partizipation, Kommunikation und Delegation.
Schulleitung und Lehrerschaft der PHS gestalten ihre Schule gemeinsam, um ihr ein eigenes Gepräge, eine eigene Kultur zu geben. Sie erarbeiten gemeinsam Visionen und Leitbilder, die in Zielvorstellungen und Umsetzungsstrategien in Schul- und Unterrichtsorganisation münden und deren Erfüllung ebenfalls gemeinsam kontrolliert und evaluiert wird.
Die Philipp-Holzmann-Schule ist ein Organismus, wo Schüler, Lehrer und Schulleitung lernen, ihr Handeln und die Arbeitsergebnisse einer Bewertung (Evaluation) unterziehen, um daraus Konsequenzen für mehr Effizienz abzuleiten und umzusetzen.
6. Kulturelle Offenheit - Erziehung für ein Europa der Sprachenvielfalt -
Ein wesentliches Ziel schulischer und beruflicher Bildung ist die Erziehung zum "Europäer" und die Ausbildung und Intensivierung von Sprachkenntnissen: Dazu gehören Kontaktaufnahmen zu Schulen und beruflichen Einrichtungen, insbesondere im europäischen Ausland, die Organisation von Auslandsaufenthalten und Brieffreundschaften, die Nutzung von Kontakten im Internet.
7. Modernität und Medienkompetenz
Medien, Kommunikationssysteme und moderne Geräte werden von LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern und Ausbildern als nicht mehr wegzudenkende Bestandteile des Alltagslebens wahrgenommen. Die Schule ist die Institution, die die Heranwachsenden erreicht und wichtige Grundlagen zur Entwicklung von Nutzungskompetenzen vermittelt. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Einsatzmittel als zeitgemäße Ausdruckform und Kulturtechnik zu verstehen. Die moderne EDV-Ausstattung in Ergänzung mit modernen, hochwertig ausgestatteten Fachräumen ermöglicht eine Ausbildung, die sich fortwährend einer Qualitätsprüfung durch die Zusammenarbeit mit Kammern, freien Trägern oder Verbänden unterzieht.
8. Kollegialität als Selbstkonzept
Lehrerinnen und Lehrer der Philipp-Holzmann-Schule unterrichten teamorientiert und kollegial. Sie arbeiten miteinander und sie arbeiten einander zu
Verhaltenssicherheit im Schulalltag, Vertrauen auf die Gültigkeit und Durchsetzbarkeit von Regeln schulischen und unterrichtlichen Miteinanders schaffen den Freiraum für pädagogisches Arbeiten
9. Gesunde Schule
Schülerinnen und Schüler sollen sowohl im beruflichen Alltag als auch in der Freizeit gesundheitsbewusst leben. Das beinhaltet: Gesunde Ernährung, Bewegung und Sport. Die Schule hat daher über den kognitiven Bereich hinaus die SchülerInnen und Studierenden auf ein Leben hin zu orientieren, in dem diese ihren Körper bewusst wahrnehmen und auf ihre Gesundheit achten.
10. Gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung
Das Kollegium der PHS betrachtet sich als lernende Organisation. Verhaltenssicherheit im Schulalltag, Vertrauen auf die Gültigkeit und Durchsetzbarkeit von Regeln von schulischem und unterrichtlichem Miteinander schaffen Freiräume für pädagogische Qualität. Konfliktsituationen, die das Miteinander und das Unterrichten stören, sollen interkollegial aufgearbeitet und gegebenenfalls mit den Mitteln der Mediation und Supervision bearbeitet werden.
Sicherung und Förderung eines befriedigenden Selbstkonzepts. Die Berufzufriedenheit korrespondiert im Schulleben mit Elementen des individuellen Qualifikationsprofils. Im Vordergrund der Arbeit muss Kooperation und nicht Instruktion stehen. Teamteaching in bestimmten Lerngruppen birgt die Chance, dass Kolleginnen und Kollegen von einander lernen und sich gegenseitig ergänzen. KollegInnen in Einarbeitungsphasen sollen unterrichtsbegleitende praktische Hilfen erhalten und zeitlich und personell entlastet werden.